Tipps zu Vinylböden

Vinylböden sind eine beliebte Alternative zu Parkett- und Laminatböden, die Vorzüge sind eine Vielzahl von Designs und Dekoren in verschiedenen Optiken. Zudem sind Aussehen und Struktur der Oberfläche sehr originalgetreu. Vinyl ist ein enorm haltbarer und widerstandsfähiger Bodenbelag. Nachfolgend haben wir 7 Tipps für Sie, wie Sie den Wohnkomfort verbessern und die Lebensdauer Ihres Vinylbodens verlängern.

Die richtige Trittschalldämmung

Prüfen Sie beim Kauf Ihres Bodens, ob Sie eine separate Trittschalldämmung benötigen oder ob diese bereits in den Boden integriert ist. Die Trittschalldämmung sorgt für eine bessere Raumakustik, da diese den Raum- und Trittschall dämpft. Bei dem Dämmmaterial handelt es sich meist um Holzfaser, Hanffilz, Kunststoff und Kork. Diese sind teilweise zum Ausrollen oder in Form von Platten zu legen. Verwenden Sie einen Vinylboden mit HDF Träger, müssen Sie auf mineralischen Untergründen, wie z.B. Sandstein, Lehm oder Beton, eine Dampfbremse verlegen, da die aufsteigende Feuchtigkeit sonst den Boden beschädigt.

Gute Wärmeleiteigenschaften bei Fußbodenheizungen

Bevor Sie Vinylboden auf Böden mit Fußbodenheizung verlegen, vergewissern Sie sich, ob dieser auch dafür geeignet ist. Ausschlaggebend für die Eignung für Böden mit Fußbodenheizung ist der Wärmeleitwiderstand, dieser sollte nicht über 0,15 m²K/W liegen. Sollte dieser Wert überschritten werden, ist eine Fußbodenheizung nicht mehr effizient. Die beste Möglichkeit zur Montage von Vinylböden ist die vollflächige Verklebung. Da hierbei ein direkter Kontakt zwischen Boden und Vinyl besteht, ist auch die Wärmeleitfähigkeit am besten. Die Oberfläche des Vinylbodens sollte nicht über 28°C steigen, da der Boden sonst beschädigt werden kann.

Ein geeigneter Untergrund

Der Untergrund, auf dem Vinylboden verlegt werden soll, sollte sauber, trocken und eben sein. Bevor Sie Vinyldielen montieren, sollten grobe Verschmutzungen entfernt und Unebenheiten ausgeglichen werden. Harte Altbeläge oder altes Vinyl, dass vollflächig mit dem Untergrund verklebt ist, können als Untergrund für neuen Vinylboden geeignet sein und somit liegenbleiben. Grundvoraussetzung ist, dass die Unebenheiten 3mm auf 1m nicht überschreiten. Teppichboden ist als Untergrund ungeeignet, da dieser zu weich ist und somit die Klick Verbindung zu stark belastet und dadurch beschädigt werden kann. Vor der Montage auf Altbelägen ist noch zu prüfen, ob sich die Oberfläche mit dem Kleber verträgt.

 

Wohngesunde Böden für ein angenehmes Raumklima

Anders als in der Vergangenheit sind Vinylböden nicht mehr Gesundheitsbedenklich, da sie ohne Weichmacher und Phthalate auskommen. Daher sind moderne Vinylböden gesundheitlich unbedenklich. Einige Hersteller haben auch Vinylböden im Programm die PVC frei sind. Vinyl- und Designböden können in Wohnräumen, Schlafräumen und Kinderzimmern verlegt werden. Für Badezimmer und Feuchträumen gibt es spezielles wasserfestes Vinyl.

Geeignete Pflegemittel für lange Lebensdauer

Vinylböden verfügen über eine langlebige und strapazierfähige Oberfläche, die schnell und einfach gepflegt werden kann. Für eine gründliche Reinigung saugen Sie den Boden einfach ab und wischen ihn nebelfeucht. Es gibt bestimmte Wischzusätze und Pflegemittel, die speziell auf die Bedürfnisse des Bodens zugeschnitten sind. Vinylböden können auch mit handelsüblichem Neutral- oder Allzweckreiniger gereinigt werden. Dabei ist aber zu beachten, dass Reinigungsmittel mit Lösemittel oder Scheuermilch nicht verwendet werden dürfen. Diese können die Oberfläche angreifen.

 

Eine Nutzungsklasse die zum Wohnraum passt

Die Nutzungsklasse gibt Auskunft über die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche, dabei unterscheidet man privaten Wohnbereich mit NK 21 bis NK 23 und den gewerblichen Bereich mit NK 31 bis NK 33. Je größer die NK Nummer ist, desto höher ist die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche. In Gästezimmern oder in Abstellkammern genügt es einen Vinylboden mit geringer Nutzungsklasse zu montieren, in Fluren oder in der Küche sollten Sie Böden mit einer höheren Nutzungsklasse verlegen.

 

Akklimatisieren ermöglichen

Vor dem Verlegen sollte der Vinylboden mindestens 48 Stunden in dem Raum, in dem er verlegt werden soll, akklimatisieren. Das heißt, der Boden soll in verpacktem Zustand, mit einer möglichst gleichbleibenden Temperatur von mindestens 17°C, lagern. Die Luftfeuchte sollte zwischen 30% und 60% liegen. Die Luftfeuchte und Raumtemperatur lassen den Boden arbeiten. Durch das Akklimatisieren wird eine spätere Fugenbildung vermieden. Ist der Boden akklimatisiert und sind keine Materialfehler vorhanden, können Sie mit dem schwimmenden oder vollflächigem verkleben beginnen.

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Kork und seine Eigenschaften

Korkboden

Kork und seine Eigenschaften

Korkboden hat viele Vorteile. Kork ist wärmedämmend und daher besonders fußwarm. Der Fußboden ist gut für Kinderzimmer geeignet, da die Kinder auf dem Boden sitzen können, ohne das ihnen schnell kalt wird. Da der Boden ziemlich weich ist, geht nicht sofort alles zu Bruch, wenn etwas herunterfällt. Ein weiterer Vorteil der weichen Oberfläche ist, dass das Gehen auf dem Korkboden gelenkschonend ist.

Korkboden: Pflegeleicht, belastbar und einfach zu verlegen

In jedem Kubikzentimeter Kork sind etwa 30 Millionen mit Luft gefüllter Zellen. Diese Zellen federn jeden Schritt ab und schlucken zudem noch eine Menge Schall. Daher ist der Boden bestens für Räume geeignet, in denen viel gestanden wird. Es ist eine Wohltat für Ihren Rücken.

Der Boden ist abriebfest und belastbar, äußerst schwer entflammbar und antistatisch. Er ist sehr pflegeleicht, da er unempfindlich gegen Wasser ist. Die Verlegung ist zudem noch kinderleicht.

Bei Kauf eines Korkbodens sollten Sie darauf achten, dass ein natürliches Bindemittel verwendet wurde. Diese sind unbedenklich für Ihre Gesundheit und belasten die Umwelt nicht.

Durch die Behandlung Hartwachsöl sorgt er für eine Verringerung der Staubkonzentration in der Luft. Daher ist der Korkboden besonders gut für Allergiker geeignet.

Ein Korkboden strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus und lädt dazu ein, sich auf den Boden zu setzen. Böden aus Kork können in der Regel in jedem Raum des Hauses verlegt werden. Auch im Badezimmer kann der Korkboden bedenkenlos montiert werden, wenn er eine lackierte Oberfläche hat. Kork verträgt die Nässe sehr gut.

Hier die technischen Eckdaten eines homogenen Massivkorkbodens:

Massivware hat eine Dichte von 450 bis 500kg pro Kubikmeter:

Die Wärmeleitfähigkeit beträgt: 0,079 W/mk

Trittschallverbesserung: 18dB bis 20 dB, je nach Dicke (nach DIN 52210)

Das Brandverhalten in Baustoffklasse 2 (nach DIN 4102) eingestuft

Das Eindrückverhalten beträgt 0,2 mm bei 4 mm Dicke (nach DIN 51955)

Der Wärmedurchlasswiderstand beträgt 0,05 m² k/W bei 4 mm Dicke (nach DIN 52614)

Lichtechtheit: Durch längere und/oder intensivere Lichteinstrahlung hellt Kork auf.

 

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Korkoberflächen und Korkdesign

Designs und Dekore von Korkböden

Kork ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird. Die Rinde des Baumes wird abgeschält, wobei der Baum anschließend ohne großen Schaden weiter wächst. Dabei weißt der Rohstoff viel vorteilhafte Eigenschaften auf, die für ein verbessertes Raumklima sorgen. Korkparkett ist elastisch und sorgt für eine gute Raumakustik. Kork ist wohngesund und Fußwarm. Korkböden sind zudem noch sehr vielseitig, es gibt sie nicht nur in grober und feiner Korkoptik, sondern auch mit bedrucktem Design und Dekoroberfläche. Diese Oberfläche bildet das Aussehen und die Struktur von Holz nach. Korkparkett ist meist mehrschichtig aufgebaut und ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Die Deckschicht besteht aus Kork und ist speziell oberflächenbehandelt, wodurch sich eine hohe Strapazierfähigkeit der Oberfläche ergibt. Bei der Trägerplatte handelt es sich um eine Mittellage, welche sowohl mit der Deckschicht, als auch mit einem Gegenzug versehen ist. Korkböden sind nicht nur im Mehrschichtaufbau erhältlich, sondern auch als massives Korkparkett.

Korkboden
Korkboden

Korkböden in Korkoptik

Eine klassische Optik bietet unbedrucktes Korkparkett. Soll der Raum einen rustikalen Hauch erhalten ist eine gröbere Korkstruktur zu empfehlen, andernfalls sollte eine feinere Struktur verwendet werden. Die Oberfläche von Korkparkettböden ist robust, leicht zu pflegen und sorgt für ein natürliches Ambiente. Die Farbgebung variiert von heller oder dunkler bis in den rötlichen Bereich. Die warmen Farbtöne schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Korkböden können zur Oberflächenbehandlung geölt, gewachst oder lackiert werden. Die Oberflächenbehandlung sorgt nicht nur für ein Finish oder gar einer Versiegelung, sondern auch für eine strapazierfähigere Oberfläche.

Printkork von Hebo
Printkork von Hebo

Bedrucktes Korkparkett

Da die natürliche Korkoptik nicht in alle Wohnräume passt, gibt es auch bedruckte Korkböden. Diese sind in stilvollen Designs erhältlich und bilden die unterschiedlichsten Holzoptiken ab. Die nachgebildeten Oberflächen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Echtheit aus und bilden die unterschiedlichsten Holzarten nach. Es werden Eiche, Kiefer und Kastanie in den verschiedensten Farbnuancen angeboten. Neben den Holzoptiken steht auch eine Vielzahl von Steinoptiken zu Auswahl. Die Imitation von Schiefer trägt beispielsweise zu einer edlen und modernen Raumgestaltung bei. Die bedruckten Korkparkettoberflächen werden ebenfalls mit einer speziellen Oberflächenbehandlung versiegelt.

Unabhängig von Design oder Oberfläche, kann der Korkparkett schwimmend oder vollflächig verklebt verlegt werden. Bei Räumen mit Fußbodenheizung sollten die Herstellerangaben zur Wärmeleitfähigkeit beachtet werden.

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Sockelleisten richtig befestigen

Sockelleisten befestigen

Sockelleisten werden häufig auch als Fußleisten oder Scheuerleisten bezeichnet. Sie erfüllen einen wichtigen Zweck, da sie zum einen die Dehnungsfuge des Bodens verdecken und zum anderen Stöße und Schmutz von den Wänden fern halten. Ebenso sorgen Sie für einen ansprechenderen Gesamteindruck des Raumes.

Möglichkeiten der Befestigung der Sockelleisten.

Sockelleisten sind in vielen verschiedenen Größen, Formen und Farben erhältlich. Einige Sockelleisten sind sogar mit einem Kabeltunnel ausgestattet und ermöglichen es Verkabelung unsichtbar zu verlegen. Zum Befestigen gibt es verschiedene Methoden. Sie können geschraubt, geklebt, genagelt oder mit einem Klicksystem befestigt werden. Aber nicht jede Befestigungsmethode eignet sich für jede Sockelleiste. Erkundigen Sie sich im Vorhinein welche Befestigung möglich ist. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie Sie Sockelleisten mit Nägeln befestigen.

Materialien und Werkzeuge

Das benötigen Sie um Sockelleisten zu befestigen:

  • Gehrungssäge
  • Hammer oder Nagelpistole
  • Schmiege
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Nägel
  • Acryl inklusive Zubehör zum verfugen

Vorbereitung

Grundsätzlich sollten die Sockelleisten montiert werden, wenn die Wände fertig Tapeziert und gestrichen sind und der Boden vollständig verlegt sein. Die Türen und Zargen sollten ebenfalls fertig eingebaut sein.

Durch das Messen des Umfangs des gesamten Raumes ermitteln Sie, wie viele Laufmeter Leisten Sie benötigen. Rechnen Sie ca. 5% mehr ein, da Sie noch Verschnitt haben werden. Vor allem bei verwinkelten Räumen sollten Sie den Verschnitt nicht zu knapp berechnen. Türen und Durchgänge werden beim Messen ausgespart. Die Leisten sollten nach Möglichkeit bei einer Raumtemperatur von 18°C bis 22°C montiert werden, damit sie sich nicht durch Temperaturveränderungen verziehen können. Dass das Holz in geringem Maß arbeitet ist jedoch vollkommen normal. Sollten Verlegekeile noch zwischen Wand und Boden stecken müssen dies vorher entfernt werden.

Montage der Sockelleiste

Die Montage von Sockelleisten mit Nägeln ist in der Regel schnell, sauber und liefert ein ansprechendes Ergebnis. Legen Sie zwei Leisten in einer Ecke an und prüfen Sie ob die Leisten gekürzt werden müssen. Sägen Sie die Enden in der Ecke auf Gehrung. Sollte der Winkel der Ecke nicht genau 90° betragen, verwenden Sie eine Schmiege oder einen Winkelmesser zur Hilfe, um diesen genau zu ermitteln und an der Kappsäge einzustellen Eine weitere Möglichkeit ist es Innenecken oder Eckhölzer zu verwenden. Hier entfällt das Gehrungsschneiden und Sie schneiden die Leiste einfach grade ab und setzen eine Ecke oder ein Holz ein.

Vor dem Befestigen der Leiste Prüfen Sie ob diese genau anliegt. Wenn das der Fall ist, befestigen Sie die Sockelleiste mit Nägeln. Beginnen Sie in einer Ecke und arbeiten Sie sich zur nächsten Ecke vor. Setzen Sie dabei etwa alle 20cm einen Nagel.

Ist eine Wand länger als eine Leiste müssen Sie mehrere Leisten aneinanderstoßen. Hier empfiehlt es sich die enden auf 45° zu schneiden, was für einen unauffälligeren Übergang sorgt. Ebenso gut können Sie die Leiste mit einem geraden Schnitt stoßen oder ein Zwischenstück verwenden. Bei allen Übergangsarten sollten Sie kurz vor und kurz nach dem Übergang einen Nagel setzen und die Leiste befestigen.

Abschlussarbeiten

Entstehen Spalten zwischen Wand und Leiste oder bilden sich unschöne Fugen an den Stößen, können diese mit Acryl ausgefugt werden. Achten sie aber darauf das nichts auf die Leiste, den Boden oder die Wände gelangt. Damit erhalten Sie ein schönes Gesamtergebnis mit einem nahtlosen Übergang zwischen Boden und Wand. Sockelleisten sind sehr wichtig für den Charakter eines Raumes.

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Gehrung richtig schneiden

Sauberes schneiden von Gehrungen

Nach dem Verlegen eines neuen Bodenbelages wie Parkett, Laminat, Kork oder Vinyl ist es meist erforderlich neue Sockelleisten anzubringen. Dies sieht mit dem richtigen Gehrschnitt sauber und optisch ansprechend aus. Der Schnitt wird meist an Längsstößen und in Ecken angewandt. Bei richtiger Durchführung sind Übergänge von zwei Leisten kaum zu erkennen.

Das Wichtigste an einem guten Gehrschnitt ist es, beide Leisten exakt aufeinander abgestimmt zuzuschneiden, damit beide sauber aneinander liegen. Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit einer Kappsäge. Vor dem Schneiden von Ecken sollten Sie prüfen, ob diese rechtwinklig ist. Sollte die Ecke nicht 90° haben, so muss die Einstellung der Säge entsprechend angepasst werden. Auch bei Neubauten können solche Abweichungen vorkommen.

Gehrungen schneiden
Kappsäge

Werden Sockelleisten in der Länge gestoßen so sollten Sie – für einen schönen Übergang – beide Enden mit 45° aneinanderstoßen. Damit schaffen Sie eine beinahe unsichtbare Verbindung. Mit eine Kappsäge erreichen Sie immer einen glatten und sauberen Schnitt.

Sie haben keine Kappsäge zur Hand?

Zum Schneiden kann auch eine Stichsäge oder eine Kreissäge verwendet werden. Hier ist aber etwas mehr Übung und Geschick gefordert da es meist keinen Winkel Anschlag gibt. Für Stichsäge gibt es auch entsprechende Führungsschienen mit Anschlägen die die Arbeit enorm erleichtern. Bei der Verwendung einer Stichsäge ist zudem zu beachten, die Leisten entweder von der Rückseite oder von der Vorderseite mit einem umgekehrt gezahnten Sägeblatt zu schneiden. Ansonsten ist es möglich, dass die Dekorschicht der Sockelleiste ausreißt.

Um die Sockelleiste vor Beschädigungen und Kratzern zu schützen, können Sie die Werkstückauflage der Stichsäge mit doppelseitigem Klebeband und einer dünnen Lage Filz polstern.

Am einfachsten ist es, entsprechende Eckkappen und Stoßkappen zu verwenden, da hier nur ein gerader Schnitt erforderlich ist.

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Welches Profil benötige ich?

Für jeden Abschluss das richtige Profil

Bei der Verlegung eines neuen Bodens wie zum Beispiel Parkett-, Laminat-, Vinyl- oder Designböden sind bestimmte Zubehörteile für ein optimales Ergebnis unerlässlich. Neben Sockelleisten sollten auch Profile für einen schönen und stimmigen Abschluss oder Übergang von Raum zu Raum verwendet werden. Profile schützen zudem die Kanten der Bodenbeläge vor Beschädigung. Ohne Schutz kann sich die Deckschicht vom Bodenbelag an den Kanten ablösen. Die Montage der Profile kann auf viele Arten erfolgen, sie könne geschraubt oder verklebt werden.

Profilarten

Jeder Raum ist individuell, daher existiert eine Vielzahl von Profilen mit unterschiedlichen Funktionen und Farben. Sie kommen zum Beispiel an Türschwellen oder Treppenkanten zum Einsatz. Die Profile können aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff gefertigt sein. Es gibt zudem viele verschiedene Designs, wodurch sich für jeden Raum das Passende Profil finden lässt.

Übergangsprofil

Ein Übergangsprofil verbindet zwei in etwa gleich hohe Bodenbeläge miteinander. Dabei sollten sie hochwertige Profile verwenden, da diese die Eigenschaft haben Stabilität zu geben und dennoch flexibel genug zu sein um Unebenheiten auszugleichen. Mit einem Übergangsprofil wird die Dehnungsfuge elegant überdeckt und dem Boden wird dennoch ermöglicht, sich auszudehnen und zusammen zu ziehen. Diese Bewegung wird auch als „arbeiten“ bezeichnet.

Übergangsprofil
Profil ohne Höhenausgleich

Abschlussprofile

Für harmonische und saubere Ränder, beispielsweise an Terrassentüren oder bodentiefen Fenstern, sorgt ein Abschlussprofil. Hochwertige Markenprodukte sind sehr stabil und belastbar, sie kommen gut mit den Strapazen des Wohnalltags klar. Abschlussprofile sind verstellbar und sorgen für ein sauberes Ergebnis. Sie verhindern zuverlässig das Absplittern der Oberfläche vom Bodenbelag.

Abschlussprofil
Profil für Abschlüsse

Anpassungsprofil

Das Anpassungsprofil verbindet zwei Bodenbeläge mit unterschiedlichen Höhen. Das kann beispielsweise der Übergang von Parkett zu dünnem Teppichboden sein. Sie verdecken die Dehnungsfuge und vermeiden, dass die Bewohner über die Kante stolpern. Anpassungsprofile  verhindern, dass die Oberfläche der Bodenbeläge ausreißt. Manche Abschlussprofile sind in der Höhe verstellbar und gleichen auch größere Höhenunterschiede aus.

Ausgleichprofil
Profil für Höhenausgleich

Treppenkantenprofil

Bei Renovierungen und Sanierungen von Treppen kommen Treppenkantenprofile zum Einsatz. Sie könne Treppen ein ansprechenderes Aussehen verleihen und runden die Optik ab. Die Profile schützen die Kante der Treppenstufe vor Beschädigungen und sorgen durch ihre geriffelte Oberfläche für Rutschhemmung.

Treppenkantenprofil
Treppenkantenprofil

Winkelprofil

Winkelprofile fördern ein stimmiges Gesamtbild, schützen die Kanten und hemmen durch die geriffelte Oberfläche die Rutschgefahr. Sie haben einen L-förmigen Querschnitt mit 90° Winkel, daher eignen sie sich besonders an Kanten oder kleinen Stufen.

Winkelprofil
Winkelprofil

 

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Schutz für Böden

Bodenschutz

Haus- und Wohnungsbesitzer achten nach dem Verlegen eines neuen Bodens besonders darauf, dass er nicht verschmutzt oder beschädigt wird. Im Laufe der Jahre sollte man einiges tun, damit der Boden Widerstandsfähig und Macken oder Beschädigungen die Ausnahme bleiben. Die Widerstandsfähigkeit hängt von der Art der Bodenbeläge ab. So ist Parkett beispielsweise weicher als Laminat. Vinylböden haben, je nach Aufbau, unterschiedliche Eigenschaften und sollten entsprechend behandelt werden. Für alle Böden gilt: Geeignete Schutz- und Pflegemaßnahmen verlängern die Lebensdauer erheblich, ungeeignete Maßnahmen bringen keine Wirkung oder können im Extremfall den Bodenbelag beschädigen.

Der Alltag ist eine Herausforderung für den Boden. Hohe UV- Strahlung, tobende Hunde oder Katzen, spielende Kinder oder die Rollen eines Bürostuhls können dem Boden schaden. Feuchtigkeit und das unachtsame verschieben schwerer Möbel können zudem noch den Boden strapazieren. Je früher Sie mit geeigneten Maßnahmen beginnen, desto einfacher ist es, Ihren Boden lange zu erhalten.

Dampfbremse
Dampfbremse gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Feuchtigkeitsschutz

Manche Vinylböden sind für Feuchträume geeignet und werden vollflächig verklebt. Selbst in Badezimmern können diese Böden verlegt werden. Laminat, Parkett und andere Vinyl-Arten sind zum Teil nicht für diesen Zweck geeignet. Bei Feuchtigkeitseinwirkung neigen minderwertige Böden zum aufquellen. Hochwertigere Böden hingegen sind mit einem Quellschutz versehen. Diese spezielle Kantenimprägnierung dient dem Feuchteschutz, jedoch sollte stehende Feuchtigkeit auf der Oberfläche schnellst möglich entfernt werden. Achten Sie am besten beim Wischen Ihrer Böden darauf, dass der Lappen oder Mopp nicht zu nass ist – Nebelfeucht genügt. Böden, die auf einem mineralischen Untergrund verlegt werden, müssen mit einer Dampfbremse versehen werden. Diese Dampfbremse ist wichtig, um den Boden vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Es gibt auch Trittschalldämmung die über eine integrierte Dampfbremse verfügt.

Bodenschutzmatte
Zum Schutz des Bodens

Bodenschutzmatten

Bürostühle sind eine optimale Sitzgelegenheit und die Rollen sorgen für eine hohe Mobilität. Jedoch beanspruchen diese Rollen das Laminat, Parkett und andere Böden recht stark. Um Beschädigungen zu vermeiden, sollte man Bodenschutzmatten verwenden, welche aus Polykarbonat gefertigt werden. Sie sind gesundheitlich unbedenklich, geruchsneutral und wiederverwertbar. Die Oberfläche dieser Matten ist sehr Widerstandsfähig und bieten kaum Widerstand für die Rollen der Stühle. Durch diese Matten ist Die Oberfläche Ihres Bodens optimal geschützt und bleibt lange schön.

Filzgleiter
Filzgleiter von Haro. Zum Schutz der Böden

Filzgleiter

Schwere Möbel können für unvorteilhafte Druckstellen sorgen. Die beim Verrücken der Möbel oder einer Umgestaltung zum Vorschein kommen und das Gesamtbild des Bodens erheblich stören können. Beim Verrücken der Möbel können zusätzlich Kratzer und Schrammen entstehen, die den Boden beschädigen und die Optik stören . Daher empfehlen wir die Verwendung von Filzgleitern unter den Möbeln um Druckstellen, Kratzer und Schrammen zu vermeiden. Die Filzgleiter können auf verschiedene Arten befestigt werden. Es gibt sie zum Schrauben, zum Nageln und zum Kleben. Filzgleiter schonen die Oberfläche zuverlässig.

Saicos Wischpflege
Wischpflege von Saicos.

Pflegemittel

Für jeden Boden gibt es geeignete Reinigungs- und Pflegemittel, die speziell auf die Bedürfnisse des Bodens abgestimmt sind. Die Verwendung dieser Mittel verlängert die Lebensdauer der Böden erheblich. Zudem sollten Sie beim Saugen darauf achten, dass Ihr Staubsauger mit der richtigen Düse ausgerüstet ist.

Mit geeigneten Reinigungsmitteln lassen sich Verschmutzungen von Parkett-, Laminat-, Vinyl- und Designböden zuverlässig und schonend entfernen. Hin und wieder sollten aber auch geeignete Pflegemittel verwendet oder eine Reinigung mit Intensivreiniger durchgeführt werden. Für geöltes Parkett gibt es Öle, die tief in die Poren einziehen und diese von innenheraus schützen. Diese Öle schützen zuverlässig vor Verschmutzung und Feuchtigkeit. Für versiegelte Parkettböden, Laminat, Vinyl, Kork und Designböden gibt es ebenfalls Pflegemittel. Zum Ausbessern von Kratzen oder Macken stehen spezielle Reparatursets zur Verfügung.

Reperaturset Parkett
Zum reparieren kleiner Kratzer in Laminat oder Parkett.

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Schallschutz- und Wohnungseingangstüren

 

schallschutztüren

Welche Schallschutzklasse benötigt meine Tür?

Einsatzgebiete für Schallschutztüren

In manchen Situationen benötigt eine Tür einen Schallschutz, sodass weder nach drinnen, noch nach draußen störende Geräusche zu hören sind. Hier werden Schallschutztüren in drei unterschiedliche Schallschutzklassen eingeteilt:

Schallschutz nach DIN 4109 Prüfwerten:

Schallschutzklasse I RW,P = 32 dB

  • Mehrstöckige Wohn- und Bürogebäude
  • Hausflure, Treppenhäuser, Flure von Wohnungen und Büros

Schallschutzklasse II RW,P = 37 dB:

  • Mehrstöckige Wohn- und Bürogebäude
  • Hausflure, Treppenhäuser, direkter Wohnbereich/Büroraum
  • Krankenhäuser und Pflegeheime
  • Flure, Treppenhäuser, Untersuchungs- und Sprechzimmer, Krankenräume
  • Hotels und Pensionen
  • Flure, Übernachtungsräume
  • Schulen und Unterrichtsbauten

Schallschutzklasse III RW,P = 42 dB

  • Krankenhäuser und Pflegeheime
  • Flure, Treppenhäuser, Untersuchungs- und Sprechzimmer

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Baurichtmaße

 

Baurichtmaße für Zimmertüren

Baurichtmaße, Türöffnungsmaße und Zargenaußenmaße

Hier erhalten Sie eine übersichtliche Tabelle mit den Baurichtmaßen und Öffnungsmaßen im Rohbau und im eingebauten Zustand.

wandöffnungen

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Vinyl- und Designböden

 

designböden

Trendboden – Vinyl- und Designböden

Was ist das?

Vinylböden und Designböden sind zwei Trends, an denen man derzeit kaum vorbei kommt. Viele Menschen fragen sich allerdings, um was genau es sich bei diesen Bodenarten eigentlich genau handelt – und vor allem, welche Vorteile sie bieten. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Möglichkeiten und positiven Aspekte von Vinyl- und Designböden vor – und erklären genau, wie diese beschaffen sind.

Designböden, Vinylböden und Design-Vinyl – was hat es damit auf sich?

Nimmt man es genau, so handelt es sich bei Vinylböden um einen PVC-Boden. PVC ist dabei die Abkürzung für Polyvinylchlorid. Somit sind Vinylböden tatsächlich eine Art moderne Form des klassischen PVC-Bodens – doch dies bedeutet keinesfalls, dass der Boden langweilig sein muss. Heutzutage gibt es eine riesige Vielfalt an attraktiven Bodenbelägen für jeden Raum, die nicht nur optisch, sondern auch im Hinblick auf Funktionalität überzeugen. Zudem unterliegen sie sehr strengen Normen hinsichtlich der Wohngesundheit, lassen sich dank praktischem Klickvinyl einfach verlegen und sind damit eine hervorragende Wahl zum Wohlfühlen in jedem Zuhause.

Der Designboden kann einerseits eine alternative Bezeichnung für den PVC- oder Vinylboden sein, genau wie auch Laminat-Vinylböden im Grunde reine Böden auf Vinyl sind, allerdings in Laminat-Optik. Designboden bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Vinyl darin vorkommt, was aus ökologischer Sicht besonders zu beachten ist. In diesem Fall besteht die oberste Dekorschicht dann nämlich aus einer PP- oder PET-Schicht. Beide Varianten sind gesundheitlich völlig unbedenkliche Kunststoffe, die unter anderem auch als Lebensmittelverpackungen in der Industrie zum Einsatz kommen. Wer auf der Suche nach einem PVC-freien Bodenbelag ist, sollte sich also genau umsehen – informieren Sie sich bei unseren Experten, wir sind Ihnen gerne bei der Auswahl behilflich.

Wasserfester Vinyl & Co – welche Vorteile bieten Design- und Vinylböden?

Im Trend liegen momentan vor allem Materialien, die pflegeleicht und dauerhaft sind – Eigenschaten, die beispielsweise Holz aufweist. Das gilt auch für Bodenbeläge. Design- und Vinylböden, wie Klick-Vinyl, bieten zudem einige Vorteile gegenüber Laminat, der für gewöhnlich eine Oberschicht aus Kunststoff aufweist. Dank einer dickeren Nutzschicht können besonders authentisch wirkende Strukturen und Optiken, die echtem Holz sehr nahe kommen, erreichen. So können selbst Profis auf den ersten Blick kaum noch einen Design- oder Vinylboden von echtem Parkett unterscheiden. Darüber hinaus zeichnen sich Vinylböden durch eine angenehme Wärme und durch hervorragende Schalldämmeigenschaften aus – das ist bei Laminat anders. Wer auf der Suche nach einem Boden ist, der äußerst langlebig und robust ist, trifft mit einem Vinylboden, wie praktischem Klick-Vinyl somit in jedem Fall die richtige Wahl.

Viele Gestaltungsmöglichkeiten dank innovativer Bodenbeläge

Unsere Design- und Vinylböden sind in zahlreichen Varianten und Designs erhältlich und bieten mit immer wieder individuell geprägten Oberflächen unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Sehr beliebt sind dabei vor allem Stein-, Holz- und Metalldekore. Darüber hinaus erhalten Sie diese Bodenbeläge in unterschiedlichen Abmessungen, Nutzschichten, Dicken und Kantenformen. Mit abwechslungsreichen Kombinationen der Farben und Musterungen und variablen Arten der Verlegung sowie der Gestaltung durch Zierstreifen können Sie damit einzigartige Raumkonzepte schaffen und beeindruckende Akzente in Ihrem Zuhause setzen. So lassen sich zum Beispiel Korridore farblich in Szene setzen oder den Küchen- vom Wohnbereich optisch abtrennen. Hersteller wie Haro, Disano, BerryAlloc oder Parador bieten eine breite Vielfalt an Design- und Vinylböden in den verschiedensten Varianten – dabei ist sicher auch etwas für Sie dabei.

Weiterhin können selbst Designs in Bereichen verlegt werden, in denen man die Originalmaterialien wie Parkett nur mit Einbußen verlegen könnte: Ein Holzboden im Badezimmer? Das ist mit einem modernen Designboden kein Problem – auch wasserfester Vinyl eignet sich dafür hervorragend. Somit zeigt sich: Sowohl der Vinylboden als auch der Designboden ist eine hervorragende Alternative zum Parkett oder Laminat – und bietet diesen gegenüber Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind.

vinylboden

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